1. Rohstoffqualität und Herkunft
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Celatom stammt aus Süßwasser-Diatomeen-Lagerstätten (z. B. Nevada, USA). Diese haben eine relativ gleichmäßige, poröse Struktur und ein hohes Hohlraumvolumen.
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Viele Wettbewerber arbeiten mit marinen Kieselguren oder Mischquellen, die ungleichmäßigere Partikelstrukturen haben. Dadurch schwankt die Filtrationsleistung stärker.
2. Aufbereitung & Produktspektrum
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Celatom bietet eine große Bandbreite an Graden: uncalcined (natürlich), calcined und flux-calcined. Diese werden gezielt für unterschiedliche Permeabilitäten entwickelt.
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Die Produkte sind auf bestimmte Anwendungen zugeschnitten – etwa die FW-Serie für Getränke und Lebensmittel oder funktionelle Spezialprodukte (z. B. für pharmazeutische Flüssigkeiten).
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Bei Wettbewerbsprodukten ist die Bandbreite oft kleiner und stärker auf technische Anwendungen wie Poolfiltration fokussiert.
3. Qualitätssicherung & Sicherheit
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Lebensmittel- und Pharmastandard: Viele Celatom-Grades erfüllen Codex- und FCC-Anforderungen, sind also für den direkten Einsatz in Food & Beverage zugelassen.
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Die Kontrolle des kristallinen Silika-Gehalts ist bei Celatom-Produkten streng; besonders die natural- und moderate calcined-Grades haben sehr geringe Gehalte.
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Manche Wettbewerbsprodukte (insbesondere Pool-Kieselguren) sind nicht lebensmitteltauglich, da sie durch starke Calcinierung hohe Mengen an Cristobalit enthalten.
4. Anwendungsvorteile
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Reproduzierbare Filtration: Durch die gleichmäßige Morphologie bauen Celatom-Produkte stabile, nicht-kompressible Filterkuchen auf → gleichmäßiger Fluss, gute Trubaufnahme.
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Breite Prozessabdeckung: Von Grobklärung (stark getrübte Säfte, Sirupe, Würze) bis zu feiner Politurfiltration (Wein, Bier, Pharma).
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Technische Services: Anbieter von Celatom liefern häufig Prozessberatung, d. h. Unterstützung bei Auswahl und Dosierung. Das ist bei Wettbewerbern nicht immer der Fall.